Dein Fischteich: Ein Paradies für Kois, Goldfische & Co.

Ein Fischteich ist mehr als nur ein Gewässer – er ist ein Zuhause für lebendige Kunstwerke. Ob du nun farbenprächtige Kois, heimische Moderlieschen oder sogar Forellen halten möchtest: Mit dem richtigen Wissen schaffst du ein Paradies, in dem sich deine Fische wohlfühlen. Hier erfährst du, worauf es ankommt!

Warum ein Fischteich?

  • Lebendige Ästhetik: Fische bringen Bewegung und Farbe in deinen Garten.
  • Artenschutz: Viele heimische Fischarten sind bedroht – du kannst einen Beitrag leisten.
  • Entspannung: Beobachte deine Fische und genieße die Ruhe am Wasser.

Das braucht dein Fischteich, um zu glänzen

1. Größe und Tiefe

  • Mindestgröße: 2.000 Liter Wasser pro Fisch (bei großen Arten wie Kois sogar mehr!).
  • Tiefe: Mindestens 80 cm (1,5 m bei Kois), damit Fische im Winter überleben.

2. Wasserqualität

  • pH-Wert: 7–8,5 (neutral bis leicht basisch).
  • Sauerstoff: Pumpen und Belüfter sind Pflicht – vor allem im Sommer!
  • Filterung: Hochleistungsfilter entfernen Fischausscheidungen (z. B. Druckfilter oder Biofilter).

3. Sicherheit

  • Schutz vor Raubtieren: Netze oder Überdachungen gegen Reiher und Katzen.
  • Pflanzen als Verstecke: Seerosen oder Unterwasserpflanzen bieten Rückzugsmöglichkeiten.

Fischarten: Welche Fische passen in deinen Teich?

1. Zierfische

  • Kois: Majestätisch und farbenfroh, aber anspruchsvoll in der Haltung.
  • Goldfische: Robust und pflegeleicht, ideal für Einsteiger:innen .
  • Shubunkin: Ähnlich wie Goldfische, aber mit bunten Flecken.

2. Heimische Fische

  • Moderlieschen: Kleine, friedliche Fische, die in Schwärmen leben.
  • Bitterlinge: Benötigen Muscheln zur Fortpflanzung, perfekt für naturnahe Teiche.
  • Elritzen: Kleine, lebhafte Fische, die sich in klarem Wasser wohlfühlen.

3. Nutzfische

  • Forellen: Ideal, wenn du Fische für die Küche züchten möchtest.
  • Karpfen: Robust und anpassungsfähig, aber brauchen viel Platz.

Gestaltung: So wird dein Fischteich zum Highlight

  • Naturnah: Mit Steinen, Schilf und üppiger Bepflanzung.
  • Modern: Klare Linien, Beton oder Edelstahl als Materialien.
  • Asiatisch inspiriert: Mit Kois, Bambus und Steinlaternen.

Tipp: Setze auf dunkle Folie – sie lässt die Farben der Fische intensiver wirken!

Pflege: Damit deine Fische gesund bleiben

  • Füttern:
    • Kois: Spezielles Koifutter, 2–3x täglich in kleinen Portionen.
    • Goldfische: Flockenfutter oder Pellets, 1–2x täglich.
    • Forellen: Proteinreiches Futter, Menge an Wassertemperatur anpassen.
  • Kontrolle:
    • Wöchentlich Ammoniak-, Nitrit- und pH-Wert checken.
    • Im Winter Eisfreihalter verwenden (bei Koi-Teichen!).
  • Reinigung: Filter monatlich spülen, Schlamm absaugen.

Kosten: Was kostet ein Fischteich?

PostenKosten
Teichbau (10.000 l)5.000–15.000 €
Filteranlage500–2.000 €
Fische (pro Stück)
  • Koi: 50–1.000 € |
  • Goldfisch: 2–10 € |
  • Forelle: 5–10 € |
    Gesamt | Ab 3.000 € |

FAQs: Häufige Fragen zum Fischteich

Kann ich verschiedene Fischarten zusammen halten?

Ja, aber achte darauf, dass sie ähnliche Ansprüche an Wasserqualität und Temperatur haben.

Wie verhindere ich Algen im Fischteich?

  • Schatten durch Seerosen oder Sonnensegel.
  • Nährstoffe reduzieren (nicht überfüttern!).
  • UV-Klärer einsetzen.

Darf ich heimische Fische wie Moderlieschen selbst fangen?

Nein, das Entnehmen von Fischen aus der Natur ist in Deutschland verboten. Kaufe sie stattdessen bei einem Züchter.

Inspiration: So kannst du deinen Fischteich gestalten

  • Beispiel 1: Japanischer Koiteich mit Holzsteg und Wasserfall.
  • Beispiel 2: Goldfischteich mit bunten Pflanzen und Solarbeleuchtung.
  • Beispiel 3: Naturteich mit Moderlieschen und üppiger Bepflanzung.